Ihre Mitbewohner

Haben auch Sie gesundheitliche Beschwerden, wenn Sie sich in bestimmten geschlossenen Räumen aufhalten? Im Bett oder wenn Sie Ihre Katze streicheln? Wenn die Beschwerden dann noch Fließschnupfen, tränende Augen, Hautausschlag, Atemnot oder sogar Asthmaanfälle sind, so leiden Sie wahrscheinlich an einer Allergie. Sie sind damit nicht alleine, denn nach neuesten Schätzungen leiden 10 bis 20 Millionen Menschen in Deutschland darunter – Tendenz steigend.

Hausstaubmilben sind winzige Spinnentierchen, die zwischen 0,1 – 0,5 Millimeter groß sind. Sie bevölkern bevorzugt Betten, weil dort ihre Lebensbedingungen optimal sind. Der Schläfer sorgt für eine angenehme Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Auch finden die Milben im Bett ihre Lieblingsspeise, die Hautschuppen, vor. Eine Million Milben können sich von einem Gramm Schuppen eine Woche lang ernähren und jeder Mensch verliert pro Nacht ungefähr 1,5 Gramm!

Sie sind also garantiert nie allein im Bett. Milben können aber auch in Teppichen, Sofas und Gardinen vorkommen. Die Allergene sind Eiweißstoffe, die sowohl in der Milbe als auch im Milbenkot vorkommen.

TV-Reportage